Gestaltung eines naturnahen Bachlaufs

Die Umweltstiftung hat in ihrer Geschichte bereits viele Projekte zur Förderung des Umweltbewusstseins der Bevölkerung, insbesondere der Kinder und Jugendlichen, unterstützt.

Ein solches Projekt war die Gestaltung eines naturnahen kleinen Baches auf einem Schulbauernhof 2013 in Stuttgart-Mühlhausen. Bei dem Kooperationsprojekt der Wilhelm-Keil-Schule Remseck und dem Verein Kunstschule Oase e.V. sollten die beteiligten Kinder für die Bedeutung von Fließgewässern als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sensibilisiert werden. Dazu legten Schüler der Unter- und Mittelstufe im Rahmen des Biologieunterrichts auf den Flächen des Schulbauernhofs einen 150 Meter langen Gewässerlauf an, der von Kindern und Jugendlichen als Naturerlebnisort genutzt werden kann. Das Gerinne und mündet in einen Tümpel um die Reithalle, deren Dachentwässerung das Wasser liefert. Bei Wassermangel wird mit hofeigenem Brunnenwasser nachgespeist. Um den Verbrauch von Brunnenwasser möglichst gering zu halten, wird das Wasser über ein Pumpensystem weitgehend im Kreislauf bewegt.

Nachdem das Bachbett von einem Garten- und Landschaftsbauunternehmen ausgebaggert wurde, haben die Schulkinder den Bach in mehreren Arbeitseinsätzen gestaltet und die direkte Umgebung mit standorttypischen Pflanzen, wie z.B. Weiden, zusätzlich aufgewertet. Neben den praktischen Tätigkeiten am Bach lernten die Schüler auch etwas über den Bach als Lebensraum für Insekten und Amphibien.

Die Umweltstiftung unterstützte diese Maßnahmen mit einer Gesamtfördersumme von 5.000 €, die überwiegend für die Maschinen- sowie Materialkosten verwendet wurden.

Bild 1: Ein zufriedenes Projektteam: die Sträucher stehen - das Wasser fließt!
Bild 1: Ein zufriedenes Projektteam: die Sträucher stehen - das Wasser fließt!
Bild 2: Die Pflanzaktion ist beendet – das Wasser beginnt zu fließen!
Bild 2: Die Pflanzaktion ist beendet – das Wasser beginnt zu fließen!

Bild 3: Endlich fließt das Wasser richtig – jetzt kann am und mit dem Wasser gespielt werden!
Bild 3: Endlich fließt das Wasser richtig – jetzt kann am und mit dem Wasser gespielt werden!

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