Naturnahe Gestaltung des Klostergarten St. Luzen in Hechingen

Natur bedeutet auch Erholung. Dies dachten sich mit Sicherheit auch die Betreiber des Bildungshauses im Kloster St. Luzen in Hechingen, als die Neugestaltung des angrenzenden Klostergartens beschlossen wurde.

Ziel war es, den Seminarteilnehmern und Besuchern des Bildungshauses einen Ort der Ruhe und Entspannung zu bieten, der darüber hinaus zu einem natur- und umweltbewussten Denken und Handeln beiträgt. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, erarbeitete man in einer langfristig angelegten Kooperation mit der NABU-Ortsgruppe Hechingen eine naturnahe Neugestaltung des Klostergartens. Zusammen pflanzte man im Jahr 1999 heimische Obstbäume, restaurierte eine teilweise eingefallene Trockenmauer, baute ein Wildbienenhaus und legte einen Teich an, der ausschließlich vom Regenwasser des Klosterdaches gespeist wird. Zudem schuf man mehrere Bereiche mit unterschiedlichen Biotoptypen, wie z.B. einer Blumenwiese oder einer Strauchhecke. Ein Informationspavillon und ein Lehrpfad informieren interessierte Besucher zudem über die Bedeutung naturnaher Gartenformen als Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten.

Die Umweltstiftung der Stuttgarter Hofbräu, finanzierte den Klostergarten-Lehrpfad und den Informationspavillon 2.500 €. Anlass war die historische Verbindung zum Kloster St. Luzen: Die Wurzeln der Stuttgarter Hofbräu gehen auf das Kloster zurück, die Klosterbrauerei gehörte früher zur Stuttgarter Hofbräu und wurde erst Anfang der 70-ziger Jahre von der Brauerei der Stadt Hechingen übergeben.

Bild 1: Einweihung des naturnah umgestalteten Klostergartens.
Bild 1: Einweihung des naturnah umgestalteten Klostergartens.
Bild 2: Der vom Regenwasser gespeiste Teich lädt Kinder zum Untersuchen und Erforschen ein.
Bild 2: Der vom Regenwasser gespeiste Teich lädt Kinder zum Untersuchen und Erforschen ein.

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